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Internationale Flag Football-Turniere im Frühjahr 2022
Internationale Flag Football-Turniere im Frühjahr 2022

Rückblick International Series

Rückblick auf internationalen Turniere in den ersten Monaten des Jahres 2022 mit Pilatus Cup, Dorado Bowl, Adria Bowl, King Bowl und Sportmonda Bowl.

Während in Deutschland die Flag Football-Saison in vollem Gange ist, wagten sich einige der deutschen Teams auch auf die internationale Bühne. Von der Schweiz über Kroatien bis hin nach Spanien und Dänemark. Flag Football Turniere gibt es überall. Heute möchten wir kurz auf das bisher geschehende schauen und einen Ausblick auf den Mai und seine Highlights wagen.

Die ersten drei internationalen Turniere des Jahres sind allesamt Premieren. Ein weiterer Beweis, wie stark Flag auf dem Vormarsch ist, aber auch die Teams den internationalen Vergleich suchen.

Pilatus Cup

Die International Series startete für die deutschen Teams in diesem Jahr beim Pilatus Cup der Luzern Pikes in der Schweiz, die zu einem Hallenturnier geladen hatten. Aus Deutschland waren hier sowohl die Badener Greifs als auch die Augsburg Rooks vertreten. Insbesondere die Badener ließen mit dem Einzug ins Halbfinale aufhorchen. Der Sieg blieb in der Schweiz, bei den Gastgebern aus Luzern, den sie sich gegen die italienischen Meister Arona 65ers sichern konnten.

Adria Bowl

Als nächstes Highlight wartete der Adria Bowl, der genau wie das Flag Football-Turnier in der Schweiz 2022 seine Premiere feierte. In Split (Kroatien) war mit den Augsburg Manticores (Spielgemeinschaft der Augsburger Teams) erfreulicherweise ebenfalls ein deutsches Team vertreten. Der Wettbewerb war mit nicht ganz so vielen international erfahrenen Teams besetzt. Die Augsburger Spielgemeinschaft landete auf einem 15. Platz. Die beiden Teams im Pool, die bereits Champions Bowl-Erfahrung haben, zogen dann auch ins Finale ein. Den Titel sicherten sich die Arona 65ers vor Kranjski Jazbeci aus Slovenien.

Dorado Bowl

Ebenfalls seine Premiere feierte der Dorado Bowl, der einen sehr prominenten Austragungsort hatte. In Cambrils, südlich von Barcelona wurde bereits dreimal der Champions Bowls ausgetragen. Und hier waren gleich vier deutsche Teams am Start. Neben einer Abordnung der deutschen Flag Nationalmannschaft (Arctic Flamingos), wagten die Kelkheim Lizzards, Munich Sparrows und Badener Greifs die Reise. Und auch bei der Damenkonkurrenz waren mit dem Team Eagle Force (deutschen Flag Nationalmannschaft) und den Walldorf Wanderers zwei Damen-Team am Start. Und das Turnier sollte für die deutschen Teams sehr gut laufen. Am Ende gewannen die Arctic Flamingos souverän das Finale gegen das Team der Juggernauts aus Frankreich, während die Kelkheim Lizzards einen sehr starken 3. Platz mit nach Deutschland nahmen. Bei den Damen blieb am Ende ein ebenfalls guter 3. Platz für das Team Eagle Force.

Einen ausführlichen Bericht zum Dorado Bowl kannst du hier lesen...

King Bowl

Last but not least fand vor kurzem der schon länger etablierte King Bowl in Utrecht statt. Auch hier fanden sich viele deutsche Teams im Lineup wieder. Mit zwei Teams der Mainz Legionaries, den Rheda Minotaurs, den Cologne Pandas, OL Blacks und den Braunschweig Badgers waren sieben Mannschaften aus Deutschland vertreten.

Auch wenn keines der Teams den Sprung in die Top 5 schafften, was bei dem Startfeld vor allem den Legionaries zuzutrauen gewesen wäre, so ist vor allem der 7. Platz der Badgers durchaus bemerkenswert. Besser machten es hier die Damen. Wie auch schon in Spanien waren mit dem Team Eagle Force Spielerinnen der deutschen Nationalmannschaft am Start, diesmal aufgeteilt in zwei Mannschaften. Mit Platz zwei und vier am Ende ein erfolgreicher Trip. Als Turniersieger kürten sich bei den Männern das Team von London Smoke, die auch schon 2018 gewinnen konnten, bei den Damen gewannen die Domzale Tigers.

Sportmonda Bowl VIII

Die DFFL ist im vollen Gange und der Big Bowl steht an, trotzdem wollen wir uns Zeit nehmen kurz auf den Sportmondabowl zurückzublicken. Besonders interessiert uns natürlich das Abschneiden der deutschen Vertreter, die nach Kopenhagen gereist waren. Der Samstag lief in der Elite Division für beide deutsche Teams durchwachsen ab.

Die Munich Spatzen starteten mit einem ungefährdeten Sieg gegen die Eadenderry Eagles in das Turnier, konnten aber dann gegen die Buttonhookers nicht mithalten und verloren deutlich. Besser lief es gegen die italienischen Meister aus Arona die überraschend souverän mit 26:15 besiegt werden konnten. Es blieben also weiterhin alle Chancen aufs Viertelfinale. Ein Sieg gegen die bisher ungeschlagenen Juggernauts hätte hier sehr geholfen, am Ende verloren die Spatzen aber denkbar knapp trotz starker Leistung mit 14:13. Somit war mindestens ein Sieg am zweiten Tag notwendig.

Ähnlich wechselhaft lief es auch für die Wanderers, die ohne ihren Starting QB Benjamin Klever, dafür mit Alex Haupert in Vertretung angereist waren. Nach einem last minute Sieg gegen Industriales de Ibi folgte eine Niederlage gegen die Curry Bombers von den Fidjis. Auch im zweiten Teil des Tages taten sich die Wanderers schwer, fuhren aber gegen Kalikaou und Trinity zwei wichtige Siege ein, während sie gegen die an dem Tag ungeschlagenen London Smoke den kürzeren zogen.

Für die Lübeck Cougars und Düsseldorf Bulldozer blieb es leider in der Leisure Division nur bei jeweils einem Sieg.

Am zweiten Tag erwischten die Spatzen fast einen Traumstart. Gegen das aktuell beste Team Europas lag die Sensation in der Luft, als den Münchnern kurz vor Schluss der Ausgleich gelang. Unglücklicherweise reichten den Armadillos knapp 30 Sekunden, um ihrerseits zu Punkte und mit dem letzten Play doch noch die Sieg einzufahren. Allerdings blieben die Köpfe nicht lange unten und mit Rückenwind ging es im Spiel gegen die Upsalla 86ers um den Viertelfinaleinzug. Und dieses Spiel lieg deutlich besser und die Spatzen gewannen 28:13.

Auch den Wanderers gelang trotz Niederlage gegen die Herlev Rebels der Einzug ins Viertelfinale, da das französische Team von Le92i am zweiten Tag nicht zum Spiel erschienen. Vermutlich hätte aber auch so mit einem Sieg aus eigener Kraft gereicht.

Für beide war dann aber Schluss, nachdem die Spiele gegen London Smoke (Spatzen) und Bakerstreet Buttonhookers (Wanderers) verloren wurden.

Den Turniersieg sicherte sich der Topfavorit Allerod Armadillos in einem spannenden Finale gegen die Buttonhookers.
In der Leisure Division triumphierten die Odense Badgers.

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